Stärkung der passiven Probenahme unpolarer Chemikalien

Anonim

Passive Probenahme ist eine wertvolle Technik zur Überwachung der Konzentration von hydrophoben persistenten organischen Schadstoffen (POP) in der Meeresumwelt. Neue Richtlinien für die Bestimmung von Verteilungskoeffizienten zwischen passiven Probennehmern und Wasser wurden kürzlich in einem neuen Bericht veröffentlicht.

Die passive Probenahme ist eine Alternative zur biotopbasierten Überwachung der Wasserqualität (z. B. Muscheln oder Fische), die oft unter Störfaktoren leidet (z. B. trophische Ebene, Lipidgehalt, Jahreszeit, Alter, Geschlecht und Nahrungsverfügbarkeit). Diese Faktoren spielen bei der passiven Probenahme keine Rolle. Einfache Polymere wie Silikone oder Polyethylen niedriger Dichte werden zur Überwachung der Konzentration von POPs in der Meeresumwelt verwendet, akkumulieren POPs, wenn sie Wasser ausgesetzt sind, und die akkumulierten Mengen werden verwendet, um frei aufgelöste POP-Konzentrationen zu messen. Eine erfolgreiche Anwendung der passiven Probenahme erfordert eine genaue Kenntnis der Polymer-Wasser-Verteilungskoeffizienten der überwachten POPs.

Das TIMES-Problem, nein. 61 liefert eine Anleitung für die Messung von Polymer-Wasser-Verteilungskoeffizienten. Überlegungen zu Qualitätssicherungs- und Qualitätssicherungsmaßnahmen werden skizziert. Es wird auch eine Anleitung für die Bestimmung von Polymer-Polymer-Verteilungskoeffizienten gegeben, die verwendet werden können, um Überwachungsdaten zu harmonisieren, die mit unterschiedlichen Probenmaterialien erhalten werden.

"Gute Polymer-Wasser-Verteilungskoeffizienten sind entscheidend für die robuste partitionsbasierte passive Probenahme von hydrophoben Verunreinigungen in Wasser und Sedimenten", sagt Ian Allan, leitender Wissenschaftler am norwegischen Institut für Wasserforschung (NIVA).

Dr. Allan ist einer der Autoren der neuen Richtlinien und erklärt, dass die Richtlinien die Informationen liefern, die für das Design von Laborexperimenten zur Messung dieser Verteilungskoeffizienten notwendig sind.

In einer Pressemitteilung heißt es, dass diese Richtlinien nützlich sind, um Polymer-Wasser und Polymer-Polymer-Verteilungskoeffizienten auf die bestmögliche Weise zu bestimmen. Sie können auch verwendet werden, um die Qualität von Literaturwerten dieser Verteilungskoeffizienten zu bewerten. Dies wird die wissenschaftliche Basis der passiven Probenahme-basierten Überwachung von POPs in Wasser weiter stärken.

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