Robuste Bain-Verzerrung in der Premartensitphase eines platinsubstituierten Ni2MnGa

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Anonim

Es wird angenommen, dass die Vorformensitphase von Formgedächtnis- und magnetischen Formgedächtnislegierungen ein Vorläuferzustand der Martensitphase mit erhaltener Austenitphasensymmetrie ist. Die thermodynamische Stabilität der Pre-Martensit-Phase und ihre Beziehung zur martensitischen Phase ist immer noch ein ungelöstes Problem, obwohl sie für das Verständnis der funktionellen Eigenschaften magnetischer Formgedächtnislegierungen von entscheidender Bedeutung ist.

In einer aktuellen Studie konnten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden eindeutige Beweise für makroskopische Symmetriebrechung finden, die zu einer robusten Bain-Verzerrung in der Präartensitphase von 10-prozentigem Pt-substituiertem Ni2MnGa mittels hochauflösender Synchrotron-Röntgenbeugung führen Studie. Sie zeigen, dass die robuste Bain-verzerrte Pre-Martensit-Phase aus einer anderen Prä-Artensit-Phase mit erhaltener kubischer Symmetrie durch einen isostrukturellen Phasenübergang resultiert. Die Bain-verzerrte Pre-Martensitphase wandelt sich schließlich bei weiterer Abkühlung in die Martensitphase mit zusätzlicher Bain-Verzerrung um. Diese Ergebnisse demonstrieren, dass die Vorformensitphase nicht als ein Vorläuferzustand mit der erhaltenen Symmetrie der kubischen Austenitphase betrachtet werden sollte. Die allmähliche Entwicklung der Bain-Verzerrung kann die Entstehung einer invarianten Habitus-Ebene erleichtern. Daher können solche Legierungen aufgrund der geringeren Hysterese eine bessere Reversibilität aufweisen, was ihre Anwendbarkeit als magnetische Stellglieder und in der Kältetechnik verbessern wird.

Die Forschung am Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe (MPI CPfS) in Dresden zielt darauf ab, neue Materialien mit ungewöhnlichen Eigenschaften zu entdecken und zu verstehen.

In enger Zusammenarbeit untersuchen Chemiker und Physiker (darunter Chemiker, die an Synthesen, Experimentatoren und Theoretikern arbeiten) mit modernsten Mitteln und Methoden, wie die chemische Zusammensetzung und Anordnung von Atomen sowie äußere Kräfte die magnetischen, elektronischen und chemischen Eigenschaften beeinflussen der Verbindungen.

Neue Quantenmaterialien, physikalische Phänomene und Materialien zur Energieumwandlung sind das Ergebnis dieser interdisziplinären Zusammenarbeit.

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