Umfrage: Teens sagen, soziale Medien geben ihnen ein besseres Gefühl

Anonim

Die Teenager von heute sind immer auf ihren Smartphones, viele checken Social Media "ständig" und bevorzugen SMS über persönliche Kommunikation.

Aber eine neue Umfrage zeigt, dass die gleichen Teenager auch sagen, dass soziale Medien sich positiv auf ihr Leben auswirken und ihnen helfen, sich selbstsicherer, weniger einsam und weniger deprimiert zu fühlen.

Die Umfrage wurde am Montag von Common Sense Media veröffentlicht, einer in San Francisco ansässigen Non-Profit-Gruppe, die sich auf die Nutzung von Medien und Technologie durch Kinder konzentriert. Es stellte sich heraus, dass 89 Prozent der Teenager ihr eigenes Smartphone haben. Das ist ein Anstieg von 41 Prozent im Jahr 2012, dem letzten Mal, als die Umfrage durchgeführt wurde.

Aber während 2012 Teenager waren überall auf Facebook, die Präsenz der Altersgruppe auf dem sozialen Netzwerk ist in den letzten sechs Jahren eingebrochen. Nur 15 Prozent der Teenager sagen jetzt, dass Facebook ihr wichtigstes soziales Netzwerk ist. 2012 haben es 68 Prozent getan.

Heute geben 44 Prozent der Teenager an, dass Snapchat ihr primäres soziales Netzwerk ist, was sie zur beliebtesten Social-Media-App macht, gefolgt von Instagram (das Facebook gehört) mit 22 Prozent.

Zu den anderen Ergebnissen der Umfrage gehören:

- Die Mehrheit der Teenager - 59 Prozent - sagten, dass soziale Medien keinen Unterschied darin machen, wie deprimiert sie sich fühlen. 29 Prozent gaben an, dass sie sich weniger depressiv fühlen und 11 Prozent sagten, dass sie depressiver würden. Neununddreißig Prozent sagten, dass sie sich dadurch weniger einsam und 13 Prozent einsamer fühlen.

- Fünfunddreißig Prozent der Teens sagten, dass SMS ihre Lieblingsmethode ist, mit Freunden zu kommunizieren, verglichen mit 33 Prozent im Jahr 2012. Nur 32 Prozent sagten, dass persönliche Kommunikation ihre bevorzugte Methode der Kommunikation ist, von 49 Prozent unter 2012 Teenager.

- Fast drei Viertel der Teenager gaben an, dass Technologieunternehmen Menschen manipulieren, mehr Zeit mit ihren Geräten zu verbringen, und mehr als die Hälfte der Befragten meint, dass die Nutzung sozialer Medien sie oft von Hausaufgaben ablenke.

- Vierundsechzig Prozent der jugendlichen Social-Media-Nutzer gaben an, dass sie rassistisch, sexistisch oder homophob oder andere hasserfüllte Inhalte entweder zuweilen oder oft treffen.

- Sechzehn Prozent der Teenager nutzen Social Media "fast ständig", während 19 Prozent es nie tun.

- Dreizehn Prozent der Teenager gaben an, Cyberkriminelle zu sein. Fast ein Viertel hat inzwischen versucht, einer Cyberbetroffenen zu helfen, mit ihnen zu sprechen oder sie einem Erwachsenen zu melden.

- Mehr als die Hälfte der Befragten macht sich zu viele Gedanken über soziale Medien - auf der anderen Seite glauben 46 Prozent, dass die Eltern sich viel mehr Sorgen machen würden, wenn sie wüssten, was "tatsächlich" online passiert.

Die Umfrage wurde im März und April unter 1.141 13- bis 17-Jährigen bundesweit durchgeführt. Die Fehlerquote beträgt 3, 4 Prozentpunkte.

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