Google Street View erfasst endlich das fehlende Österreich

OP Himmelfahrtskommando - 50er | Boom Beach| [Deutsch] (Juli 2019).

Anonim

Die Street View Autos von Google haben am Donnerstag mit der Aufnahme von Bildern in Österreich begonnen, dem einzigen EU-Land neben Deutschland, das im beliebten Online-Dienst, der 360-Grad-Bilder von Orten auf der ganzen Welt zeigt, weitestgehend abwesend ist.

Das 2007 gestartete Projekt ermöglicht es Computernutzern, in Google Maps Panorama-Straßenszenen zu sehen und einen virtuellen "Spaziergang" durch die Städte zu unternehmen.

Die Fotos werden in den USA verarbeitet, wo Details wie Gesichter und Nummernschilder automatisch verwischt werden, bevor sie in Google Maps veröffentlicht werden.

Einige Länder haben Google aufgrund von Bedenken im Zusammenhang mit der Datenerhebung nur zögerlich Zugriff gewährt.

Im Jahr 2010 hatte Google damit begonnen, seinen Dienst in Österreich und im benachbarten Deutschland anzubieten, wurde jedoch aufgefordert, den Betrieb wegen angeblicher Datenschutzverletzungen einzustellen.

Das Unternehmen gab zu, dass Fahrzeuge versehentlich persönliche Daten aus drahtlosen Netzwerken aufgezeichnet hatten.

Obwohl Österreich ein Jahr später sein vorläufiges Verbot aufhob, beschloss Street View, nicht in die Alpenrepublik zurückzukehren - bis jetzt.

Der Neubeginn sei zeitlich auf das 10-jährige Jubiläum von Street View abgestimmt, teilte Google in einer Stellungnahme mit.

Fahrzeuge mit Spezialkameras werden bis November in Wien, Linz und Graz touren.

"Der offizielle Start von Street View in Österreich wird in sechs bis zwölf Monaten erwartet", sagte Google Austria-Sprecher Wolfgang Fasching-Kapfenberger gegenüber AFP.

Nach österreichischem Recht dürfen Street View-Fahrzeuge nur Fotos, aber keine Videos aufnehmen.

Der Service hat immer noch eine sehr geringe Penetrationsrate in Deutschland, die aufgrund der Missbräuche unter ihren nationalsozialistischen und kommunistischen Diktaturen zu den strengsten Datenschutzgesetzen Europas zählt.

Als ein besonderes Zugeständnis an Datenschutzbedenken können die Deutschen ihre Häuser oder Geschäfte verpixeln lassen und sich ganz aus dem Dienst zurückziehen.

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