Autohersteller tun immer noch nicht genug, um CO2 zu reduzieren, sagt Whistleblower

Anonim

Die europäischen Autohersteller tun immer noch nicht genug, um die CO2-Emissionen zu senken, klagte die Nichtregierungsorganisation, die den Umweltschadensskandal bei Volkswagen pfiff.

Fünf Monate nach der Enthüllung des deutschen Autogiganten für die Installation sogenannter Abschalteinrichtungen in seinen Dieselmotoren sagte der Internationale Rat für sauberen Verkehr, dass die Branche als Ganzes noch immer in ihren Bemühungen um Eindämmung der Umweltverschmutzung zurückgeblieben sei.

Und die Versuche Europas, in diesem Bereich zu regulieren, seien zu schüchtern, sagte der ICCT.

Der VW-Skandal sei "ein Extremfall, aber höhere Emissionen sind die Norm" im Automobilsektor, sagte Vicente Franco vom ICCT-Büro in Berlin.

"Kein Hersteller ist perfekt."

Es war das ICCT, das im September den "Dieselgate" -Spam entlarvte, der Schockwellen rund um den Automobilsektor auf der ganzen Welt verbreitete und VW in seine tiefste Krise trieb.

Die deutsche Gruppe hat die Geräte bewusst in 11 Millionen Dieselfahrzeuge weltweit eingebaut, um insbesondere in den USA Emissionsvorschriften zu umgehen.

Während der Skandal das Bewusstsein für das Thema geschärft habe, hätten die Autohersteller "Antworten gefunden, die eher auf Gesetzeslücken als auf technische Antworten hindeuten", sagte Franco.

"Regulierungsvorschläge für RDE (echte Dieselemissionen) sind in letzter Zeit eine Verbesserung, ein Schritt in die richtige Richtung, aber nicht ausreichend", sagte er.

Franco sprach an einem Round-Table-Gespräch über den VW-Skandal der Grünen-Grünen-Fraktion im Deutschen Bundestag.

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